Neue Fotos/Aktuelles

In dieser Rubrik finden Sie meine neuesten Fotos sowie aktuelles meine Naturfotografie betreffend.

8seitiger Artikel in NaturFoto/Magazin für Naturfotografen

 

Filigrane Jäger

Aus dem Leben der Libellen


Geburt eines Wisentkalbes

Wildgatter Oberrabenstein/Sachsen

 

Manchmal ist auch ein Naturfotograf zur rechten Zeit am rechten Ort.

So geschehen an einem frühen Dienstagnachmittag im Mai. Unser Wildgatter in Oberrabenstein ist immer einen Besuch wert, dass ich jedoch direkt zu einer Wisentgeburt eintraf war ein richter Glücksmoment und ein außergewöhnliches Ereignis, welches mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Das kleine Kalb war ein Mädchen und erhielt den Namen Orea, welcher aus dem Griechischen stammt und "die Schöne" bedeutet.

Metamorphose

Früher Schilfjäger

Sachsen

Es ist immer wieder aufs Neue faszinierend, dem Schlupf einer Libelle zuzuschauen.

Diesmal konnte ich einen frühen Schilfjäger dabei fotografieren. Die Verwandlung von der unscheinbar braunen Larve bis zum Abflug der ausgehärteten Großlibelle dauerte ganze 4 Stunden.

Bereits Ende April schlüpft der Frühe Schilfjäger und ist damit die erste Edellibelle im Jahr.


Frühlingserwachen

März 22

Eine Harzreise

Sachsen Anhalt

Februar 2022

 

Ausgedehnte, sich selbst überlassene Wälder, bizarre Felsen und ursprüngliche Fluss- und Bachläufe prägen den Nationalpark Harz. Für Naturfotografen bieten sich zu jeder Jahreszeit einzigartige Fotomotive.

Mir hat es besonders das Ilsetal angetan. Der wildromantische Flusslauf Ilse gibt dem urigen Tal seinen Namen. Rechts und links des Flusslaufes verläuft ein Wanderpfad. Auf Grund des häufigen Regens führte der Gebirgsfluss viel Wasser, welches munter über die bemoosten Steine im Flussbett rauschte.

 

Sehr zu empfehlen sind auch Wanderungen entlang der Teufelsmauer. Diese aus Sandstein bestehende 20 km lange Felsformation besitzt einige urige Abschnitte. Die markantesten wurden mit Namen versehen, so zum Beispiel der von Weddersleben aus zu erreichende Abschnitt "Königsstein". Um die Teufelsmauer ranken sich viele Sagen, wie diese wohl entstanden sein könnte. Eine davon berichtet, dass einst der Teufel mit Gott um den Besitz der Erde stritt. So sollte der Teufel das erzhaltige Harzgebirge erhalten, Gott dafür das Ackerland. Bedingung für den Teufel: der Bau einer Mauer, welche bis zum ersten Hahnenschrei fertig sein musste. Der Teufel klotzte ran, doch gerade als er den letzten Stein einfügen wollte krähte ein übereifriger Hahn und der Teufel hatte verloren. Vor Wut soll er darauf hin die unvollendete Mauer zerschlagen haben - übrigen blieben die markanten und schroffen Felsformationen.

 

Die Teufelsmauer bei Weddersleben ist Naturschutzgebiet und zählt zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands.

 

 

Ein weiterer markanter Abschnitt der Teufelsmauer, das "Hamburger Wappen" genannt, befindet sich bei Timmenrode.

 

Unterhalb der drei steil aufragenden Felsentürme befinden sich ein kleiner Talkessel mit Felsenhöhlen.

 

 

Erstaunlich fand ich die urigen alten Bäume, welche sich mit ihren ausladenden Wurzeln förmlich in den Sandstein krallen.


Charakterköpfe

Falknerei Herrmann/Plauen

Januar 2022

 

Ich fotografiere wildlebende Greifvögel immer aus einer festen Tarnung heraus. Dies ermöglicht es, die Vögel mit Glück und Geduld ziemlich nah in ihrem natürlichen Lebensraum und Verhalten störungsfrei beobachten und fotografieren zu können.

Ihnen jedoch so nah zu kommen, um formatfüllende Portaitaufnahmen der charismatischen Vögel zu erhalten ist auch aus der besten Tarnung so gut wie unmöglich. Eine Möglichkeit, Greifvögel und Eulen zu portaitieren ist eine Falknerei. Inzwischen gibt es mehrere gut geführte Einrichtungen, welche sich ebenfalls für Arten- und Naturschutz einsetzen, sowie verletzte Wildtiere pflegen. Die Falknerei Herrmann in Plauen ist so eine Falknerei.


Winter im Triebtal

Dezember 2021

Eisvögel - immer wieder ein Erlebnis

September 2021


Der Darß im August

August 2021

 

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist bei Naturfotografen ein beliebtes Reiseziel, allerdings im Herbst. Kranichzug und Hirschbrunft locken jedes Jahr Scharen von Fotografen in den Nationalpark.

 

Doch was tun, wenn man als begeisterter Naturfotograf im touristenträchtigen August seinen Familienurlaub auf dem Darß verbringt? Natürlilch - man packt die "kleine Fotoausrüstung" trotzdem ein, um vielleicht doch das ein oder andere Motiv fernab der Urlauberströme zu erhaschen. Groß waren meine Erwartungen allerdings nicht. Ich war mir bewußt, dass die Strände gut besucht sein würden und auch die Zeit für einen Ansitz beim Seeadler alles andere als optimal war. Noch auch diesmal zeigte es sich wieder: Naturfotografie ist und bleibt spannend - zu jeder Jahreszeit. So war das Wetter Anfang August eher herbstlich als hochsommerlich zu nennen und an einigen Tagen sogar ausgesprochen stürmisch, so dass nur wenige hartgesottene Badeurlauber an den Stränden zu finden waren. Für stimmungsvolle Aufnahmen war diese Wetterlage allerdings optimal. Auch die Sonnenuntergänge waren es wert, sich am Abend nochmal auf das Fahrrad zu schwingen.

Und mit der nötigen Geduld und Beharrlichkeit gelangen mir sogar einige Aufnahmen vom Seeadler aus einen gebuchten Ansitz.


Wiedersehen in Feldberg

Juni 2021

 

Mindestens 1 Mal im Jahr zieht es mich in die Feldberger Seenlandschaft. Nun ist die Gegend auf Grund der vielen Seen und der himmlischen Ruhe allein schon eine Reise wert. Doch ich bin auf der Suche nach dem Adlermann am Breiten Luzin. Fred Bollmann und Ranger Tours sind auch diesmal wieder mein Ziel.

 

Leider stand Corona meinem Wunsch 2021 lange im Wege. Die für Naturfotografen beste Reisezeit von März bis Mai verstrich, ohne dass eine Einreise möglich war. Endlich, Mitte Juni, durfte Mecklenburg wieder Gäste begrüßen. Unglückllicherweise entschloß sich gerade zu dieser Zeit der Sommer so richtig Fahrt aufzunehmen. Strahlend blauer Himmel, bis zu 15 Sonnenstunden täglich und Temperaturen über 30 Grad Celsius sind nicht gerade das, was sich ein Naturfotograf wünscht. So mussten einige Wünsche zurückgeschraubt und die Planung geändert werden. Saßen wir (meine Fotofreundin und ich) gewöhnlich von früh morgens bis spät abends in den Ansitzhütten, so war diesmal meistens Mittags schluß, bedingt durch den erbarmungslos aufgeheizten Ansitz und die herrschenden Lichtverhältnisse.

 

Schreiadler ade - er hatte natürlich kein Einsehen und erschien nicht wie erhofft am Vormittag. Auch die Seeadler spielten nicht wie erhofft mit und schenkten uns nur zwei kurze Auftritte - immerhin. Aber so ist sie nun einmal - die Naturfotografie: selten planbar, aber für manche Überraschung gut. Und so gingen wir trotz aller Widrigkeiten auch diesmal nicht ganz leer aus und nahmen einige spannende Aufnahmen mit nach Hause.

 

Und die Adler holen wir uns eben das nächste Mal - versprochen!

 


Ein seltener Vogel

Wiedehopf/Sachsen-Anhalt

Juni

 

Langer gebogener Schnabel, schwarz-weiß gebänderte Flügel sowie eine aufstellbare Federhaube - der Wiedehopf ist unverwechselbar und leicht zu erkennen. Allerdings werden die wenigsten Menschen den charakteristischen Vogel in freier Natur zu Gesicht bekommen. Ursprünglich war er ein recht häufiger Brutvogel offener , trockener und warmer Gebiete in Deutschland. Heute gibt es nur noch wenige Paare in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und am nördlichen Oberrhein. Und sein Lebensraum verringert sich weiter durch intensive Landwirtschaft und Urbanisierung von Grünland.

 

Mir wurde das große Glück zuteil, den seltenen Vogel bei der Aufzucht seiner Jungen für einen Tag aus einem gut getarnten Ansitz fotografieren zu können. Ein einmaliges Naturerlebnis, welches noch dazu mit nicht alltäglichen Aufnahmen gekrönt wurde. 


Ganz schön scharf!

April/Mai

 

Makrofotografie heißt, kleine Dinge ganz groß ins rechte Licht zu setzen. Klingt simpel - ist es aber keinesfalls. Ein Problem ist hier u.a. die geringe Schärfentiefe, also der Bereich, welcher im Bild scharf dargestellt wird. So  misst dieser Bereich etwa bei einem 100er Makroobjektiv bei Blende 8 nicht einmal 1 Millimeter. Zwar hat man hier ein gestalterisches Mittel, um den Focus etwa auf die Augen einer Libelle zu legen. Doch manchmal ist es auch wünschenswert, eine durchgehende Schärfe des Motivs zu erreichen. Was also tun?

 

Focus Stacking ist die Lösung.

Hierbei werden mehrere Aufnahmen mit versetztem Focuspunkt nacheinander fotografiert. Mittels eines Fotobearbeitungsprogrammes werden diese dann am PC miteinander verrechnet. Heraus kommt, wenn

das Motiv still gehalten hat, man den richtigen Anfangsfocuspunkt gesetzt hat, kein Lufthauch die Aufnahmen störte . . . - ein knackscharfes Makro, welches einen faszinierenden Einblick in eine für das menschliche Auge verborgene Welt eröffnet.


Auf Augenhöhe in der schwimmenden Tarnung

April/Mai

 

So recht will der Frühling in diesem Jahr nicht Fahrt aufnehmen. Nur sporadisch kletterten die Temperaturen im April in den zweistelligen Bereich. Entsprechend niedrig blieben auch die Wassertemperaturen im Gewässer, an welchem meine schwimmende Tarnung gut verpackt die Winterruhe überdauerte. Doch trotz des unterkühlten Starts in den Frühling zog es immer mehr Vögel ans Wasser, darunter auch einige Brutgäste.

Naturfotografinnen sind sehr leidensfähig und so startete ich gut eingepackt in mehrere Kleidungsschichten unter meiner Neoprenhose ungeachtet der einstelligen Wassertemperaturen in die neue Saison.

In diesem Jahr wurde die Tarnung ergänzt durch eine neue Errungenschaft - einer spiegellosen Vollformat der neuen Generation. Schauten im vergangenen Jahr ab und an die Kormorane irritiert beim Ertönen des "Maschienenfeuers", welches Spiegelreflexkameras nun einmal von sich geben, so störte diesmal kein Auslösegeräusch die Stille. Beste Vorraussetzungen, um zum einen keine Störungen der Vogelwelt zu verursachen und zum anderen mit gutem Gewissen nicht alltäglichen Aufnahmen auch scheuer Wasservögel zu erhalten.


Amphibien auf der Spur

März/April 2021

 

Jedes Jahr im März/April, wenn die langsam steigenden Temperaturen den Frühling ankündigen, begeben sich Frösche, Kröten und Molche auf ihre Wanderung zu den Laichgewässern. 21 Amphibienarten leben in Deutschland. Alle von ihnen sind gefährdet und benötigen in der Zeit ihrer Wanderung vom Winterquartier zu den Laichgewässern und zurück unseren besonderen Schutz. Amphibienzäune hat wohl jeder schon einmal in unseren Naturräumen gesehen. Sie sollen Amphibien davon abhalten, ungeschützt Straßen zu überqueren und Verkehrsopfer zu werden. Betreut werden diese durch ehrenamtliche Helfer, welche die Kröten, Frösche und Molche in den frühen Morgen- und späten Abendstunden aus den aufgestellten Eimern einsammeln und an ihre Laichgewässer bringen.

 

Was sich so alles in „meinen“ Eimern fand, möchte ich an dieser Stelle zeigen. Die Aufnahmen werden bis Ende der Wanderung (je nach Witterung kann diese kurzzeitig stagnieren) ständig ergänzt.


Ein kleiner Diamant

Oktober 2019

Einen Eisvogel fotografieren zu dürfen ist immer wieder ein herrliches Erlebnis. Man mag garnicht glauben, dass der farbenprächtige und eher exotisch wirkende Vogel an unseren Fließgewässern und Teichen beheimatet ist.