Neue Fotos/Aktuelles

In dieser Rubrik finden Sie meine neuesten Fotos sowie aktuelles meine Naturfotografie betreffend.

Ansitzfotografie im Winter

Dezember 2019

 

Ansitzfotografie ist immer mit viel Geduld, guter Vorbereitung und einer guten Portion Glück verbunden. Im Winter, bei frostigen Temperaturen, sind mehrere Stunden in einem unbeheizten Ansitz besonders sportlich. Doch die Kälte ist schnell vergessen, wenn sich vor der Kamera Habicht, Mäusebussard oder auch Eisvogel einstellen. Doch auch Allerweltsarten wie Blaumeise, Eichelhäher oder Buntspecht sind lohnenswerte Motive.

Im weißen Gewand

November 2019

 

Im November sieht man sie wieder vermehrt an unseren Gewässern und Feuchtgebieten stehen, die eleganten weißen Silberreiher.

Es handelt sich hier überwiegend um Überwinterungsgäste aus den nördlichen Gebieten Osteuropas. Die Reiher sind zwar nicht besonders kälteempfindlich, ziehen aber in der kalten Jahreszeit die etwas gemäßigteren Temperaturen in Deutschland den strengen und frostreichen Wintern in Rußland und der Ukraine vor.

Spätestens im März ziehen sie wieder in ihre Brutgebiete, doch bis dahin sind sie ein lohnendes und anmutiges Fotomotiv für Naturfotografen.

November einmal anders

November 2019

 

Den Monat November verbindet man eigentlich mit naßkaltem, tristem und wenig farbenfrohem Wetter. Das der Nebelung, wie der Monat früher auch gern genannt wurde, durchaus auch warme Farben zu bieten hat konnte ich bei meinen Ausflügen in die heimische Natur immer wieder im Bild festhalten.

Ein kleiner Diamant

Oktober 2019

 

Einen Eisvogel fotografieren zu dürfen ist immer wieder ein herrliches Erlebnis. Man mag garnicht glauben, dass der farbenprächtige und eher exotisch wirkende Vogel an unseren Fließgewässern und Teichen beheimatet ist.


Insel Rügen

Oktober 2019

 

Rügen ist bekannt für seine weiten Sandstrände und weißen Kreidekliffs. Doch die Insel in der Ostsee hat für Naturfotografen auch außerhalb der großen Hotspots wie Königsstuhl, Wissower Klinken und Nationalpark Jasmund einiges zu bieten. Es lohnt sich, einmal abseits der bekannten und beliebten Orte auf Motivsuche zu gehen und den kleinen stillen Schönheiten zu lauschen, zumal man dort auch den Touristenströmen erfolgreich aus dem Weg gehen kann.


Gedanken zum Insektensterben

August 2019

 

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, das weltweite Artensterben schreitet mit großen Schritten weiter voran. Aufrüttelnde Fotos von Eisbären, denen ihr Lebensraum unter den Tatzen schmilzt oder Nashörnern, die nur wegen ihres Horns abgeschlachtet wurden lassen kaum einen Menschen unberührt.

Doch genauso wichtig ist es auch auf den Artenschwund der kleinen Lebewesen vor unserer eigenen Haustür aufmerksam zu machen. Auf diejenigen, die wenig Beachtung finden und oft schlichtweg übersehen werden, auf Insekten und Spinnen.

 

Nicht jedem ist der Blick durch ein Makroobjektiv vergönnt und die Faszination und Schönheit bleibt dem blosen menschlichen Auge oft verschlossen. Umso wichtiger ist es für uns Naturfotografen mit unseren Möglichkeiten auch auf den alarmierenden Artenschwund unter den Insekten aufmerksam zu machen und die Menschen zu sensibilisieren für die stillen und kleinen Schönheiten mit solch abenteuerlichen Namen wie Mosaikjungfer, Raubenfliege, Schachbrettfalter oder Kurzschwänziger Bläuling.

 

Von Honigbiene und Hummel ist es längst bekannt, dass ihr Rückgang gravierenden Einfluß auf die Bestäubung unserer Obstbäume hat. Doch auch all die anderen kleinen Krabbler, Schwirrer und rasanten Flieger haben ihren Platz im großen Kreislauf der Natur. Keiner weiß heute so recht welche Auswikungen es auf das Gleichgewicht der Natur hat wenn unsere Insekten immer weiter verschwinden. 

 

Bringen wir Naturfotografen deshalb mit unseren Fotos Groß und Klein zum Staunen und sensibilisieren wir schon unsere Kinder und Enkel für Käfer, Biene & Co. Denn wie lautet ein kluger Spruch: Nur was der Mensch kennt, ist er auch bereit zu schützen! 


Gotland - die Sonneninsel Schwedens

Juli/August 2019

Gotland, die schwedische Insel in der Ostsee, hat für Naturfotografen viel zu bieten. Die schroffen Küstenabschnitte mit den für die Insel markanten Rauken und Kalksteinplateaus sind allein schon fotografisch reizvoll. Doch auch die Makrofotografie kommt nicht zu kurz. Im Sommer locken die artenreichen Wiesen Schmetterlinge und andere Insekten an. Aber auch auf den steppenartigen Trockenwiesen und kargen Schotterfeldern sind bei genauem Hinsehen einige Besonderheiten zu entdecken.

 

Die beiden kleinen Nebeninseln, welche bequem mit kleinen Fähren zu erreichen sind, sollte man auf keinen Fall verpassen.

Stora Karlsö beherbergt eines der ältesten Naturschutzgebiete der Welt. In den schroffen Klippen der Insel brüten u.a. Tordalk und Trottellumme.

Auf Farö ist die Westküste noch um einiges schroffer und bizarrer. Gleich mehrere Raukgebiete reihen sich hier aneinander, welche solch abenteuerliche Namen wie Digerhuvud oder Langhammars tragen.


Ins Netz gegangen

Juli 2019

 

Die Schilfradspinne gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen. Sie webt ihre Netze zwischen robusten Gräsern, Buschwerk und im Schilf. Im Netz ist sie nur selten zu sehen. Sie baut ihren Unterschlupf aus mehreren zusammengesponnen Blättern in der Nähe ihres Netzes. Von diesem aus registriert sie jedoch jede Bewegung der seidenen Fäden und ist blitzschnell zur Stelle, wenn sich ein Insekt in ihnen verfängt.

Diesmal traf es das Weibchen der Heidelibelle, welches der lauernden Spinne ins Netz ging. Innerhalb weniger Minuten wurde diese durch die viel kleinere Spinne in ein "Lunchpaket" verwandelt.


Faszinierende Einblicke

Juni 2019

 

Mit der Nah- und Makrofotografie betreten wir eine Welt, welche uns mit dem bloßen Auge verschlossen bleibt.

Besonders faszinieren mich Insekten und Spinnen, erscheinen sie doch unter dem Makroobjektiv oft wie Wesen von einem fernen Planeten. Alljährlich ab dem Frühjahr begebe ich mich deshalb auf eine spannende Reise durch die Welt der Kleinsten im Tierreich. Ausgerüstet mit einem 100er Makroobjektiv aber auch mit einem Teleobjektiv erforsche ich die verschiedensten Lebensräume wie Feuchtwiesen, Trockenrasen, Schilfgürtel – immer auf der Suche nach spannenden Einblicken. Nicht zu vergessen ist der heimische Garten, welcher bei näherem Hinsehen so manche Überraschung preisgibt. Auch Pflanzen mit ihren Formen und Farben bieten eine reiche Motivvielfalt.

 

Mai 2019


Im Reich des Feuersalamanders

Mai 2019

 

Feuchte Laubmischwälder mit glasklaren, kühlen Quellbächen und -tümpeln sind der Lebensraum von Salamandra salamandra.

Seine tiefschwarze Färbung mit den leuchtend gelben Flecken oder auch Streifen macht diese Lurchart unverwechselbar.

Wo der Feuersalamander vorkommt, ist die Natur noch weitgehend in Ordnung. Er ist eine Zeigerart für gesunde und naturnahe Wälder. Leider schwinden diese Lebensräume immer mehr und der Lurch gilt in Sachsen als bedrohte Tierart.


Magische Momente

März 2019

 

Bereits seit Anfang März sind die ersten Rotmilane aus ihren Überwinterungsgebieten zurückgekehrt. Ihnen folgte nun auch die Rohrweihe.

Es ist immer wieder ein erhebendes Gefühl, diese Greisvögel in ihrem natürlichen Lebensraum fotografieren zu dürfen. Bekommt man dann noch beide Arten gemeinsam vor die Kamera ist das ein ganz besonderes Erlebnis.

 


Froschhochzeit

März 2019

 

Der Grasfrosch ist ein Frühaufsteher bei der Paarung. Bereits Anfang bis Mitte März, wenn die Nachttemperaturen für mehrere Tage im Plusbereich liegen, wandern die aus der Winterstarre erwachten Frösche zu ihren Laichgewässern. Zuerst treffen die Männchen ein und signalisieren den Weibchen durch Knurren und Brummen, welches sie mit ihren inneren Schallblasen erzeugen, den Auftakt zur Balz. Das Spektakel dauert nur wenige Tage. Leider sind die typischen gallertartigen Laichballen des Grasfrosches heute immer weniger auf Teichen zu entdecken.


Die Rückkehr der Weißstörche

März 2019

 

Bereits Ende Februar sind die ersten Störche in Sachsen eingetroffen. Auch das Brutpaar auf einem Schornstein in Mosel bei Zwickau hat sein altes Nest wieder bezogen und sorgt derzeit schon fleißig für Nachwuchs. Bereits seit mehreren Jahren zieht es hier erfolgreich seine Jungen auf.