Neue Fotos/Aktuelles

In dieser Rubrik finden Sie meine neuesten Fotos sowie aktuelles rund um meine Naturfotografie.

Fotoausstellung

Naturschutzstation Gräfenmühle/Neukirchen

ab 01.06.19


Bebilderter Artikel "Verwandlungskünstler Schwalbenschwanz"

Natur erleben!

Ausgabe 3/2019


Faszinierende Einblicke

Juni 2019

 

Mit der Nah- und Makrofotografie betreten wir eine Welt, welche uns mit dem bloßen Auge verschlossen bleibt.

Besonders faszinieren mich Insekten und Spinnen, erscheinen sie doch unter dem Makroobjektiv oft wie Wesen von einem fernen Planeten. Alljährlich ab dem Frühjahr begebe ich mich deshalb auf eine spannende Reise durch die Welt der Kleinsten im Tierreich. Ausgerüstet mit einem 100er Makroobjektiv aber auch mit einem Teleobjektiv erforsche ich die verschiedensten Lebensräume wie Feuchtwiesen, Trockenrasen, Schilfgürtel – immer auf der Suche nach spannenden Einblicken. Nicht zu vergessen ist der heimische Garten, welcher bei näherem Hinsehen so manche Überraschung preisgibt. Auch Pflanzen mit ihren Formen und Farben bieten eine reiche Motivvielfalt.

 

Mai 2019


Im Reich des Feuersalamanders

Mai 2019

 

Feuchte Laubmischwälder mit glasklaren, kühlen Quellbächen und -tümpeln sind der Lebensraum von Salamandra salamandra.

Seine tiefschwarze Färbung mit den leuchtend gelben Flecken oder auch Streifen macht diese Lurchart unverwechselbar.

Wo der Feuersalamander vorkommt, ist die Natur noch weitgehend in Ordnung. Er ist eine Zeigerart für gesunde und naturnahe Wälder. Leider schwinden diese Lebensräume immer mehr und der Lurch gilt in Sachsen als bedrohte Tierart.


Zu Gast bei Ranger-Tours

April 2019

 

Die Feldberger Seenlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist durch zahlreiche Gewässer geprägt. Die reich strukturierte Landschaft beherbergt manche Kostbarkeit, so auch die seltenste Adlerart Deutschlands – den Schreiadler. Auch der imposante und ebenfalls bedrohte Seeadler zieht seine Kreise über die Seen und Rot- sowie Schwarzmilane segeln am Himmel. Eisvögel flitzen mit schrillem Pfiff über das Wasser und der Grünspecht hämmert seine Bruthöhle in die Stämme alter Buchen. Dies ist nur eine kleine Auswahl der artenreichen Vogelwelt des Naturparks.

Damit Naturfotografen all diese Schätze unserer heimischen Natur formatfüllend vor die Kamera bekommen, dafür tut Fred Bollmann sein Bestes. Ob bei Seeadler- und Actionbootstour oder in einer seiner speziell auf Fotografen zugeschnittenen Ansitzhütten, die Voraussetzungen für spektakuläre Fotos können nicht besser sein.

Was man selbst noch benötigt sind Geduld, Ausdauer und natürlich eine Portion Glück, denn eines sollte man auch in Feldberg nicht vergessen: Ranger-Tours ist keine Falknerei und Freds Greife keineswegs abgerichtete Vögel. Sie genießen ihre Freiheit und entscheiden selbst, ob sie dem Ruf des Rangers folgen oder am gedeckten Tisch vor einer der zahlreichen Ansitzhütten Platz nehmen. Doch eines ist Gewiss, leer geht ein Naturfotograf mit der richtigen Einstellung hier nie aus. Auch wenn sich der Seeadler für diesen Tag zur Diät entschieden hat und dem Cateringservice von Fred fern bleibt, wunderschön sind auch die in vielen Farbvariationen vorkommenden Mäusebussarde und eine Augenweide die elegant anfliegenden Milane.

 

Ich habe mit meinen beiden Fotofreundinnen die Zeit in Feldberg sehr genossen und außer gut gefüllten Speicherkarten auch wieder viel Freude an der Natur im Herzen mit nach Hause genommen. Außerdem habe ich meinen ersten Schreiadler fotografieren dürfen – und das gleich im Doppelpack.


Magische Momente

März 2019

 

Bereits seit Anfang März sind die ersten Rotmilane aus ihren Überwinterungsgebieten zurückgekehrt. Ihnen folgte nun auch die Rohrweihe.

Es ist immer wieder ein erhebendes Gefühl, diese Greisvögel in ihrem natürlichen Lebensraum fotografieren zu dürfen. Bekommt man dann noch beide Arten gemeinsam vor die Kamera ist das ein ganz besonderes Erlebnis.

 


Froschhochzeit

März 2019

 

Der Grasfrosch ist ein Frühaufsteher bei der Paarung. Bereits Anfang bis Mitte März, wenn die Nachttemperaturen für mehrere Tage im Plusbereich liegen, wandern die aus der Winterstarre erwachten Frösche zu ihren Laichgewässern. Zuerst treffen die Männchen ein und signalisieren den Weibchen durch Knurren und Brummen, welches sie mit ihren inneren Schallblasen erzeugen, den Auftakt zur Balz. Das Spektakel dauert nur wenige Tage. Leider sind die typischen gallertartigen Laichballen des Grasfrosches heute immer weniger auf Teichen zu entdecken.


Die Rückkehr der Weißstörche

März 2019

 

Bereits Ende Februar sind die ersten Störche in Sachsen eingetroffen. Auch das Brutpaar auf einem Schornstein in Mosel bei Zwickau hat sein altes Nest wieder bezogen und sorgt derzeit schon fleißig für Nachwuchs. Bereits seit mehreren Jahren zieht es hier erfolgreich seine Jungen auf.


Im Wildgatter Oberrabenstein

März 2019


Das Triebtal

Februar 2019

 

Im wildromantischen Triebtal im Vogtland bahnt sich auf einer Länge von ca. zwei Kilometern das Flüsschen Trieb seinen Weg durch das harte Diabasgestein. So entstand ein einzigartiges Naturparadies, welches heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Mystisch muten die moosbewachsenen Felsen an.