Neue Fotos/Aktuelles

In dieser Rubrik finden Sie meine neuesten Fotos sowie aktuelles meine Naturfotografie betreffend.

Der Darß im August

August 2021

 

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist bei Naturfotografen ein beliebtes Reiseziel, allerdings im Herbst. Kranichzug und Hirschbrunft locken jedes Jahr Scharen von Fotografen in den Nationalpark.

 

Doch was tun, wenn man als begeisterter Naturfotograf im touristenträchtigen August seinen Familienurlaub auf dem Darß verbringt? Natürlilch - man packt die "kleine Fotoausrüstung" trotzdem ein, um vielleicht doch das ein oder andere Motiv fernab der Urlauberströme zu erhaschen. Groß waren meine Erwartungen allerdings nicht. Ich war mir bewußt, dass die Strände gut besucht sein würden und auch die Zeit für einen Ansitz beim Seeadler alles andere als optimal war. Noch auch diesmal zeigte es sich wieder: Naturfotografie ist und bleibt spannend - zu jeder Jahreszeit. So war das Wetter Anfang August eher herbstlich als hochsommerlich zu nennen und an einigen Tagen sogar ausgesprochen stürmisch, so dass nur wenige hartgesottene Badeurlauber an den Stränden zu finden waren. Für stimmungsvolle Aufnahmen war diese Wetterlage allerdings optimal. Auch die Sonnenuntergänge waren es wert, sich am Abend nochmal auf das Fahrrad zu schwingen.

Und mit der nötigen Geduld und Beharrlichkeit gelangen mir sogar einige Aufnahmen vom Seeadler aus einen gebuchten Ansitz.


Wiedersehen in Feldberg

Juni 2021

 

Mindestens 1 Mal im Jahr zieht es mich in die Feldberger Seenlandschaft. Nun ist die Gegend auf Grund der vielen Seen und der himmlischen Ruhe allein schon eine Reise wert. Doch ich bin auf der Suche nach dem Adlermann am Breiten Luzin. Fred Bollmann und Ranger Tours sind auch diesmal wieder mein Ziel.

 

Leider stand Corona meinem Wunsch 2021 lange im Wege. Die für Naturfotografen beste Reisezeit von März bis Mai verstrich, ohne dass eine Einreise möglich war. Endlich, Mitte Juni, durfte Mecklenburg wieder Gäste begrüßen. Unglückllicherweise entschloß sich gerade zu dieser Zeit der Sommer so richtig Fahrt aufzunehmen. Strahlend blauer Himmel, bis zu 15 Sonnenstunden täglich und Temperaturen über 30 Grad Celsius sind nicht gerade das, was sich ein Naturfotograf wünscht. So mussten einige Wünsche zurückgeschraubt und die Planung geändert werden. Saßen wir (meine Fotofreundin und ich) gewöhnlich von früh morgens bis spät abends in den Ansitzhütten, so war diesmal meistens Mittags schluß, bedingt durch den erbarmungslos aufgeheizten Ansitz und die herrschenden Lichtverhältnisse.

 

Schreiadler ade - er hatte natürlich kein Einsehen und erschien nicht wie erhofft am Vormittag. Auch die Seeadler spielten nicht wie erhofft mit und schenkten uns nur zwei kurze Auftritte - immerhin. Aber so ist sie nun einmal - die Naturfotografie: selten planbar, aber für manche Überraschung gut. Und so gingen wir trotz aller Widrigkeiten auch diesmal nicht ganz leer aus und nahmen einige spannende Aufnahmen mit nach Hause.

 

Und die Adler holen wir uns eben das nächste Mal - versprochen!

 


6-seitiger Artikel

Sonderheft des Magazins "Vögel"

Feldberger Seenlandschaft

 


Ein seltener Vogel

Wiedehopf/Sachsen-Anhalt

Juni

 

Langer gebogener Schnabel, schwarz-weiß gebänderte Flügel sowie eine aufstellbare Federhaube - der Wiedehopf ist unverwechselbar und leicht zu erkennen. Allerdings werden die wenigsten Menschen den charakteristischen Vogel in freier Natur zu Gesicht bekommen. Ursprünglich war er ein recht häufiger Brutvogel offener , trockener und warmer Gebiete in Deutschland. Heute gibt es nur noch wenige Paare in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und am nördlichen Oberrhein. Und sein Lebensraum verringert sich weiter durch intensive Landwirtschaft und Urbanisierung von Grünland.

 

Mir wurde das große Glück zuteil, den seltenen Vogel bei der Aufzucht seiner Jungen für einen Tag aus einem gut getarnten Ansitz fotografieren zu können. Ein einmaliges Naturerlebnis, welches noch dazu mit nicht alltäglichen Aufnahmen gekrönt wurde. 


natur gucker

Das Magazin zur Vogel-und Naturbeobachtung

"Auge in Auge mit dem Adler"

Eine Reise in die Feldberger Seenlandschaft


Ganz schön scharf!

April/Mai

 

Makrofotografie heißt, kleine Dinge ganz groß ins rechte Licht zu setzen. Klingt simpel - ist es aber keinesfalls. Ein Problem ist hier u.a. die geringe Schärfentiefe, also der Bereich, welcher im Bild scharf dargestellt wird. So  misst dieser Bereich etwa bei einem 100er Makroobjektiv bei Blende 8 nicht einmal 1 Millimeter. Zwar hat man hier ein gestalterisches Mittel, um den Focus etwa auf die Augen einer Libelle zu legen. Doch manchmal ist es auch wünschenswert, eine durchgehende Schärfe des Motivs zu erreichen. Was also tun?

 

Focus Stacking ist die Lösung.

Hierbei werden mehrere Aufnahmen mit versetztem Focuspunkt nacheinander fotografiert. Mittels eines Fotobearbeitungsprogrammes werden diese dann am PC miteinander verrechnet. Heraus kommt, wenn

das Motiv still gehalten hat, man den richtigen Anfangsfocuspunkt gesetzt hat, kein Lufthauch die Aufnahmen störte . . . - ein knackscharfes Makro, welches einen faszinierenden Einblick in eine für das menschliche Auge verborgene Welt eröffnet.


Auf Augenhöhe in der schwimmenden Tarnung

April/Mai

 

So recht will der Frühling in diesem Jahr nicht Fahrt aufnehmen. Nur sporadisch kletterten die Temperaturen im April in den zweistelligen Bereich. Entsprechend niedrig blieben auch die Wassertemperaturen im Gewässer, an welchem meine schwimmende Tarnung gut verpackt die Winterruhe überdauerte. Doch trotz des unterkühlten Starts in den Frühling zog es immer mehr Vögel ans Wasser, darunter auch einige Brutgäste.

Naturfotografinnen sind sehr leidensfähig und so startete ich gut eingepackt in mehrere Kleidungsschichten unter meiner Neoprenhose ungeachtet der einstelligen Wassertemperaturen in die neue Saison.

In diesem Jahr wurde die Tarnung ergänzt durch eine neue Errungenschaft - einer spiegellosen Vollformat der neuen Generation. Schauten im vergangenen Jahr ab und an die Kormorane irritiert beim Ertönen des "Maschienenfeuers", welches Spiegelreflexkameras nun einmal von sich geben, so störte diesmal kein Auslösegeräusch die Stille. Beste Vorraussetzungen, um zum einen keine Störungen der Vogelwelt zu verursachen und zum anderen mit gutem Gewissen nicht alltäglichen Aufnahmen auch scheuer Wasservögel zu erhalten.


Amphibien auf der Spur

März/April 2021

 

Jedes Jahr im März/April, wenn die langsam steigenden Temperaturen den Frühling ankündigen, begeben sich Frösche, Kröten und Molche auf ihre Wanderung zu den Laichgewässern. 21 Amphibienarten leben in Deutschland. Alle von ihnen sind gefährdet und benötigen in der Zeit ihrer Wanderung vom Winterquartier zu den Laichgewässern und zurück unseren besonderen Schutz. Amphibienzäune hat wohl jeder schon einmal in unseren Naturräumen gesehen. Sie sollen Amphibien davon abhalten, ungeschützt Straßen zu überqueren und Verkehrsopfer zu werden. Betreut werden diese durch ehrenamtliche Helfer, welche die Kröten, Frösche und Molche in den frühen Morgen- und späten Abendstunden aus den aufgestellten Eimern einsammeln und an ihre Laichgewässer bringen.

 

Was sich so alles in „meinen“ Eimern fand, möchte ich an dieser Stelle zeigen. Die Aufnahmen werden bis Ende der Wanderung (je nach Witterung kann diese kurzzeitig stagnieren) ständig ergänzt.


Winterintermezzo mit Rotmilan

März 2021

 

Eigentlich waren die Weichen schon auf Frühling programmiert, doch dann kehrte der Winter doch noch einmal nach Sachsen zurück. Eine Überraschung nicht nur für die Rotmilane. Doch ich nutzte die seltene Chance, um die Roten Drachen in der Schneelandschaft zu fotografieren.


Der Rote Drache ist zurück

März 2021

 

Die eleganten Rotmilane und ihre akrobatischen Flugmanöver faszinieren mich schon einige Jahre und ich konnte sie auch bereits mehrmals recht eindrucksvoll fotografieren.

Doch diesmal brachte der Start in die neue Saison ein Fotoerlebnis der besonderen Art. Zwei Milane hautnah bei der Paarung erleben zu dürfen hatte ich im Traum nicht erwartet. Ein einmaliges Erlebnis, welches so schnell sicher nicht wieder passieren wird.

 


Greifvögel - eine Leidenschaft

Februar 2021

 

Meinen ersten und wohl prägenden Kontakt mit Greifvögeln hatte ich vor 8 Jahren bei einem Fotoshooting mit Greifvögeln und Eulen auf dem Gelände einer Falknerei (näher beschrieben unter der Rubrik Workshop-Fotos). Hier kam ich den imposanten Vögeln nicht nur sehr nahe, sondern lernte auch von einem erfahrenen und greifvogelbegeistertem Naturfotografen Grundlegendes über das Fotografieren von Greifvögeln und deren Verhalten. Mein Interesse war geweckt. Ich denke, damals begann bereits meine Leidenschaft für die wunderschönen Vögel. Ich besuchte in den darauffolgenden Jahren noch mehrere dieser Shootings und baute meine Kenntnisse stetig aus. Ich besorgte mir Literatur, um mehr über das Verhalten der Greife zu erfahren und schon bald erwachte der Wunsch in mir, die Akrobaten der Lüfte vollkommen frei in ihrem natürlichen Lebensraum zu fotografieren. Natürlich wusste ich, dass ohne entsprechende Tarnung mein Wunsch ein Wunsch bleiben würde. Zum Glück kam ich kurze Zeit später in den Genuss eines festen Ansitzes auf einem ungestörten, von der Allgemeinheit abgeschlossenen Geländes. Nach mühevollen Vorbereitungen, viel Geduld und einigen Rückschlägen hatte ich die ersten Aufnahmen eines Mäusebussards auf meiner Speicherkarte. Als dann kurze Zeit später der erste Rote Milan über dem Ansitz kreiste wurde aus der Begeisterung für das Fotografieren von Greifvögeln eine Leidenschaft. Aus einer schwimmenden Tarnung gelangen mit Aufnahmen von Rohrweihen in ihrem Brutgebiet. Und mehrmals besuchte ich die Feldberger Seenlandschaft, um bei Ranger Tours den majestetischen Seeadler am Breiten Luzin in Aktion zu fotografieren.

 

Bis heute ist meine Leidenschaft ungebrochen und man möge es mir verzeihen, dass auch in diesem Jahr hoffentlich wieder viele Aufnahmen der faszinierenden Greife meine Webseite bereichern werden. Heute finden sich hier Mäusebussarde. Doch der erste Rote Drache kreiste bereits über dem Ansitz und wird hoffentlich auch bald auf meiner Speicherkarte landen.

 


Dem Vorfrühling auf der Spur

Februar 2021

 

Gerade noch bei - 12 Grad im Ansitz ausgeharrt und schon eine Woche später herrlichstes Frühlingswetter. Der Schnee schmilzt unaufhaltsam und die ersten zaghaften Frühlingsboten recken ihre Köpfe aus dem schwindenden Weiß.


Endlich Winter

Januar 2021

 

Auch zu beginn des neuen Jahres ist Corona leider noch immer ein großes Thema - das hatte wohl auch keiner anders erwartet. Besonders meine Heimatregion ist stark betroffen und der Aktionsradius auf 15 km eingeschränkt. Was für eine große Freude, dass sich nun auch der Winter bis ins "Flachland" vorgewagt hat und mir in kurzer Distanz zum Wohnort ein Fotorevier mit einigen spannenden Motiven zur Verfügung steht. Ausdauer ist jedoch gefragt, gute Vorbereitung und stundenlanges Ausharren bei frostigen Temperaturen. Die Belohnung dafür habe ich auf meiner Speicherkarte mit nach Hause nehmen dürfen.

Impressionen am Teich

Dezember 2020

 

Auch für uns Naturfotografen hat dieses Jahr massive Einschränkungen in unserem Aktionsradius gebracht. Einige geplante Unternehmungen wie Helgoland, das Taubertal oder der Nationalpark Kellerwald-Edersee blieben leider dank Corona für mich unerreichbar.

Um so mehr lernte ich es in diesem Jahr zu schätzen, ein kleines Fotoparadies unweit von meinem Wohnort zu besitzen. Und so konzentrierte ich mich auf die heimischen Schätze der Natur, welche auch im Lockdown des Monats Dezember innerhalb des eingeschränkten Bewegungsradiuses für mich erreichbar blieben.

Erster Frost

November 2020

 

Dort, wo noch vor ein paar Tagen die letzten Libellen flogen ist nun der erste Hauch des Winters durchgezogen. Für mich jedoch kein Grund um Trübsal zu blasen. Jede Jahreszeit hat ihre besonderen Momente. Man muss nur ein offenes Auge und ein offenes Herz dafür haben.


Herbstrast der Kraniche

Oktober 2020

 

Eines der bedeutendsten Rastgebiete der Vögel des Glücks ist die Darß-Zingster-Boddenkette in Mecklenburg-Vorpommern.

Jedes Jahr ab Ende August rasten hier tausende Kraniche auf ihrem kräftezehrenden Flug aus ihren Brutgebieten in Skandinavien und Osteuropa in die Überwinterungsgebiete Spaniens und Frankreichs.

Dieses Spektakel einmal aus nächster Nähe zu erleben, war ein langersehnter Wunsch, welcher nun in Erfüllung ging.

Schon lange vor dem Kranichzug buchte ich gemeinsam mit einer sehr guten Fotofreundin zwei Ansitzhütten beim Kranichzentrum des NABU in Groß Mohrdorf. Etwas Erfahrung im Ansitzen in der ca. 1,40 x 1,40 Meter kleinen spartanischen Hütte sollte man mitbringen. Die Bedingungen sind streng, zum Schutz der rastenden Vögel. Die Fotoverstecke stehen mitten auf einer Ablenkfütterungsfläche für Kraniche. Um die sensiblen Vögel nicht zu stören bezieht man die Hütte noch vor Sonnenaufgang und darf diese erst nach Sonnenuntergang, nachdem der letzte Kranich zu seinem Schlafplatz am Günzer See aufgebrochen ist, wieder verlassen.

Uns standen also 13 Stunden im Fotoversteck bevor. Zudem gibt es keine Garantie auf die Anwesenheit der Kraniche - so wie das bei Naturfotografie immer der Fall ist.

Doch uns war das Glück an diesem Tag hold. Bereits kurz nach Sonnenaufgang kündigte das markante Trompeten der Kraniche ihre Ankunft an. Von da an war es ein ständiges Kommen und Gehen, bzw. Fliegen. Über Langeweile konnten wir uns nicht beklagen. Bis Sonnenuntergang war reges Treiben um unsere Hütten. Wir bekamen mächtig was auf die Ohren und noch am Abend in unserer kleinen Pension klangen uns die Ohren von den trompetenden Rufen von Grus grus - dem Grauen Kranich.

 

Nicht vergessen sollte man auch bei seinem Aufenthalt in der Region die morgentlichen und abendlichen Züge der Kraniche am Himmel. Und wer ein Päuschen von den Vögeln benötigt, dem empfehle ich einen Abstecher an die nahe gelegene Ostseeküste, welche ebenfalls interessante Fotomotive zu bieten hat.


Sommerausklang

September 2020

 

So langsam geht sie zu Ende - die Saison der Insekten und Spinnen.

Zeit für ein paar letzte Aufnahmen in den schon recht kühlen Morgenstunden. Man muss allerdings schon intensiv suchen, um die Motive aufzuspühren. Auch hier zahlt sich wieder Geduld und Ausdauer aus - wie so oft in der Naturfotografie.

Ein kleiner Diamant

Oktober 2019

Einen Eisvogel fotografieren zu dürfen ist immer wieder ein herrliches Erlebnis. Man mag garnicht glauben, dass der farbenprächtige und eher exotisch wirkende Vogel an unseren Fließgewässern und Teichen beheimatet ist.