Libellen
Sie tanzen nur einen Sommer
April/Mai 2026
Ende April, wenn die Strahlen der höherstehenden Sonne allmählich die Gewässer erwärmen und die Temperaturen gen 20 Grad steigen, erklimmen unscheinbare graubraune Wesen die Halme von Schilf und anderen Uferpflanzen an Seen und Teichen. Es sind die Larven von Ordonata – der Libelle.
Oft mehrere Jahre (je nach Art) haben sie im Wasser verbracht, bevor sie nun ans Licht steigen, eine Metamorphose durchlaufen und dann für einen einzigen Sommer als erwachsenes Insekt (Imago) in rasantem Flug über die Gewässer schwirren.
Faszinierend ist die Geburt einer Libelle und für mich immer wieder ein fotografisches Erlebnis. Für das schlüpfende Insekt ist es ein Kraftakt und wohl der gefährlichste Abschnitt in ihrem kurzen Leben. Schutzlos und noch flugunfähig sind sie in dieser Phase Fressfeinden und Witterungseinflüssen wie Regen und starkem Wind ausgesetzt.
Sobald jedoch ihre zarten Flügel ausgehärtet sind, zeigt ein feines Vibrieren dieser den Jungfernflug an und sie starten alsbald in ihr neues Leben.
Nur ein Sommer bleibt den Insekten, bevor die ersten Herbstfröste den Flug der letzten Libelle beendet.
Anmerkung: Einzige Ausnahme stellt hier die Winterlibelle dar. Diese Kleinlibelle überwintert als vollentwickelte Imago und hat eine Lebenserwartung von ca. 1 Jahr.
Schwarzlichtfotografie
Das geheimnisvolle Leuchten der Pflanzen
Biofluoreszenz – wenn Pflanzen mit ultraviolettem Licht, auch als Schwarzlicht bezeichnet, angestrahlt werden, nehmen bestimmte Bestandteile der Blüte, insbesondere Pollen, Staubbeutel und Narbe, diese Energie auf und geben diese als Leuchten zurück.
Doch was ist UV-Licht und warum dieser Aufwand der Natur?
„Ultraviolettstrahlung, kurz UV-Licht, ist eine elektromagnetische Strahlung im optischen Frequenzbereich mit kürzeren Wellenlängen als das für den Menschen sichtbare Licht“ so erklärt es uns WIKIPEDIA. Kurz gesagt, also ein Licht, welches für das menschliche Auge nicht sichtbar ist.
Insekten allerdings sehen die Welt mit anderen Augen. Sie verfügen über UV-Rezeptoren. Bienen erkennen dank dieser und ihrer Facettenaugen Strukturen im UV-Bereich, welche dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Ein genialer Einfall der Natur. Insekten werden durch die Fluoreszenz magisch angelockt, bestäuben die Blüte und werden dafür mit reichlich Pollen und Nektar belohnt.
Warum also als Fotografin nicht einmal mit den „Augen einer Biene“ die Welt der Blüten entdecken? Eine spannende Reise in die Natur, an welche jedoch zwei Voraussetzungen gebunden sind: totale Dunkelheit und eine Schwarzlichtleuchte.
Für mich begannen mit der Fluoreszenz-Fotografie weitere überraschende und erstaunliche Einblicke in die Natur. „Alltägliche“ Blüten von Gänseblümchen, Margarite oder Lauchgewächsen erschienen nun voller Magie und wie aus einer anderen Welt.
Vielen Dank an meinen Sohn, der nun dafür verantwortlich ist, dass ich des Öfteren bei Nacht mit einer UV-Lampe durch unseren Garten streife, auf der Suche nach dem geheimen Leuchten der Blüten.
Die Erzkäuze
Lebensretter im Erzgebirge
Mai 2026
Greifvögel und Eulen zu fotografieren ist eine meiner größten Leidenschaften.
Schafft man es mit guter Vorbereitung, entsprechender Tarnung und noch mehr Geduld, Greifvögel in ihrem natürlichen Lebensraum störungsfrei vor die Kamera zu bekommen, sieht das bei Eulen auf Grund ihrer Lebensweise entsprechend schwieriger aus.
Durch Zufall stieß ich auf die Webseite der Erzkäuze - einer engagierten Falknerfamilie, welche sich der Rettung kranker und verletzter Greife und Eulen mit Leib und Seele verschrieben hat. Neben dieser ehrenamtlicher Tätigkeit besitzen die Falkner auch eigene Vögel, mit welchen sie Aufklärungsarbeit zur Lebensweise und zum Schutz der Tiere betreiben.
Das hörte sich gut an für mich und ich nahm mit den Erzkäuzen Kontakt auf. Anfang Mai ergab sich dann die Gelegenheit für ein Fotoshooting mit einem Steinkauz und einerm Uhu in naturnaher Umgebung.
Vielen Dank an Familie Neubert für den interessanten Einblick in die aufopferungsvolle Tätigkeit in ihrer Auffangstation für verletzte Vögel sowie die Möglichkeit, die schönen Eulen fotografieren zu dürfen.
Ich komme gern wieder.
Frühlingsgefühle
Februar - Mai 2026
Wenn ab Ende Februar die Tage wieder länger werden und die Natur so langsam aus ihrem bleiernden Winterschlaf erwacht, zieht es mich mit der Kamera hinaus in die Natur, um den Zauber des beginnenden Frühlings einzufangen.
Die Farbe Gelb - der Winterling ist früh dran. Bereits Ende Februar schieben sich die ersten dottergelben Blütenköpfchen hervor. Anfang März überzieht dann an günstigen Standorten ein gelber Teppich den lichten Waldboden. Das Rautal bei Jena ist bekannt für sein massenhaftes Vorkommen.
Ihnen folgt bald der Hohle Lerchensporn. Von März bis Mai blüht dieser, in den Farbvarianten Weißund Lila vorkommende Frühblüher in unseren Laubwäldern.
Seine filigranen Blüten eignen sich besonders am taunassen Morgen für stimmungsvolle Aufnahmen auf Augenhöhe. Nasse Knie sind dabei vorprogrammiert.
Das Buschwindröschen kommt verträumt ganz in Weiß daher und ist im Frühling auf vielen Waldböden anzutreffen. Von Ende März bis April nutzt es die letzten Sonnenstrahlen, bevor sich das grüne Blätterdach des Waldes schließt.
Die oft in großen Beständen blühenden Pflanzen sind zum einen eine fotografische Herausforderung, zum anderen aber auch perfekt für kreative Aufnahmen.
Den frühlingshaften Reigen beenden Schachbrettblume und Bärlauch.
Wobei die Schachbrettblume eine fotografische Rarität in unseren Breiten darstellt. Die an Feucht- und Nasswiesen gebundene Pflanze leidet massiv an Lebensraumverlust durch Trockenlegung ihrer Habitate. Auch als Kiebitzei bezeichnet, steht sie in ganz Deutschland unter strengem Schutz.
Hat man eines der wenigen Vorkommen entdeckt, gilt es mit besonderer Vorsicht zu fotografieren. Der Einsatz eines Teleobjektivss ist hier das Mittel der Wahl.
Legendär sind die ausgedehnten Vorkommen des Bärlauchs im Leipziger Auwald. Ab Mai strömt ein knoblauchähnlicher Geruch durch das 5900 Hektar große Auengebiet - der Lauch öffnet seine an kleine Sterne erinnernden Blüten.
Leider ist das Zwiebelgewächs nicht nur bei Fotografen als Motiv beliebt. Alljährlich hat die Polizei alle Hände voll zu tun, um das massenhafte Ausgraben und Abpflücken der Pflanzen zu stoppen, welche als Suppe und Gewürz in so manchen gastronimischen EInrichtung landen sollen.
Die Rückkehr der Weißstörche
Februar 2026
Aurora borealis
Seltene Ereignisse an Sachsens Himmel
20./21.01.2026
Polarlichter haben in der Nacht zum 20. Januar für ein in unseren Breiten außergewöhnliches Schauspiel gesorgt. Die in Rot- und Grüntönen tanzenden Lichter waren diesmal sogar mit bloßem Auge zu sehen.
Auslöser dieses Himmelsereignisses war eine starke Eruption der Sonne. Bei so einem Sonnenwind werden geladene Teilchen (Elektronen) Richtung Erde geschleudert. Treten diese dann in die Erdatmosphäre ein, treffen sie auf Sauerstoff-Atome und bringen diese zum Leuchten.
Allerdings lenkt das Magnetfeld der Erde die elektrisch geladenen Teilchen in der Regel ab, so dass diese nicht in die Atmosphäre eindringen können. Da jedoch das Magnetfeld nahe der Pole gebogen ist, können die Teilchen aus dem Sonnenwind hier besser in die Erdatmosphäre gelangen. Daher sind die nördlichen Regionen (z.B. Norwegen, Schweden, Island, Grönland, Alaska etc.) bekannt für das auffällige Himmelsleuchten. Das diesmal die tanzenden Lichter bis nach Mitteleuropa zu sehen waren setzte einen außergewöhnlich starken Sonnensturm sowie eine komplexe Großwetterlage voraus.
Damit nicht genug, tauchte zwischen 22:45 Uhr und 23:45 Uhr ein noch weitaus selteneres Ereignis am Himmel auf. Sehr helle grüne Flecken und Strahlen bewegten sich mit sehr hoher Geschwindigkeit am Himmel und verschwanden urplötzlich wieder: Protonen-Aurora, ausgelöst durch energiereiche Protonen aus der Sonneneruption. Im Gegensatz zur „normalen“ Elektronen-Aurora ist die Protonen-Aurora auch in nördlichen Breiten ein äußerst seltenes Ereignis.
(Danke an Dr. Jochen Eislöffel von der Thüringer Landessternwarte für den Hinweis und die Erklärung dieses seltenen Phänomens.)
Zum Glück spielten in der Nacht zum 20. Januar sowohl die Mondphase als auch das klare Wetter mit, um die Nordlichter bestaunen und fotografieren zu können. Wer es verschlafen hat: die Aktivität der Sonne ist derzeit auch weiterhin außergewöhnlich hoch. Experten halten es daher für wahrscheinlich, dass weitere Nordlichter den Himmel Sachsens verzaubern könnten. Ob in diesem Ausmaß wie am 20. Januar bleibt allerdings fraglich. Die Chance auf eine seltene Protonen-Aurora scheint jedoch gleich Null zu sein.
Winter
"Magische Momente eingefangen"
Dezember 2025/Januar 2026
Sachsen
Winter: idealerweise hüllt nun eine weiße Decke die Natur ein und verbirgt unter ihr viele der uns Naturfotografen und -fotografinnen sonst störenden Elemente.
Auch Frost nach einer nebelfeuchten Nacht verzaubert die Landschaft. Nebel selbst hüllt alles in eine mystische Atmosphäre. Eine beruhigende und wohltuende Stille legt sich über alles und ermöglicht Aufnahmen voller minimalistischer Schlichtheit.
Winterlandschaften können bezaubern, doch die herrschenden Bedingungen stellen auch eine Herausforderung an den Fotografen, und das nicht nur in Bezug auf Kältetoleranz, sondern auch in Sachen Kameraeinstellung, um die weiße Pracht richtig in Szene zu setzen.
Das Fotografieren bei Schnee und oder Kälte ist voller Überraschungen aber auch Mühen, welche sich aber dann beim Sichten der entstandenen Aufnahmen im warmen Stübchen mehr als gelohnt haben.
Der "blaue Diamant"
Eisvogel
November/Dezember 2025
Eine mystische Harzreise
Oktober 2025
Der Harz ist wie kein anderes deutsches Gebirge stark geprägt von Mythen und Legenden. Schuld daran ist nicht zuletzt seine wildromantische Landschaft.
Sagenumwoben ist der Hexentanzplatz, ein Bergplateau bei Thale. Hier, so erzählt man sich, sollen jedes Jahr zur Walpurgisnacht die Hexen zusammen mit dem Teufel ihre unzüchtigen Feste feiern. Vermutlich war der Platz in vorchristlicher Zeit ein germanischer Kultort, an welchem die Wald- und Berggöttinnen verehrt wurden. Heute ist er voll in touristischer Hand. Im Hexendorf mit Hexenhaus, Hexenturm und Hexengrill lauern Hexen an allen Ecken und Enden. Über all dem neuzeitlichen Spuk wachen zwei große Bronzefiguren – natürlich in Gestalt einer Hexe und des Teufels.
Etwas ruhiger geht es im abseits gelegenen Tierpark zu. Gezeigt werden europäische Wildtierarten wie Wildkatze und Luchs. Letztgenannter schleicht Dank gezielter Auswilderung heute wieder durch den Harzer Nationalpark.
Der Harz besitzt einige außergewöhnliche Sandsteinformationen, welche man in dem überwiegend aus Granit, Schiefer und Kalkstein bestehenden Gebirge nicht vermutet. Tatsächlich erscheinen diese wie von fremder Hand geschaffen. Und so rankt sich etwa um die Teufelsmauer (siehe hierzu meinen Beitrag in Landschaften 2022) eine ebenfalls teuflische Geschichte.
Auch in den Klusbergen, einem Höhenzug bei Halberstadt, finden sich solch eigenwillige Sandsteinfelsen. Die freistehenden Felsen tragen Namen wie Teufelskanzel oder Fünf Finger. Der Name Klusberg leitet sich vom Wort „Klausner“ ab, was Einsiedler bedeutet. Die Höhlen in den Felsen wurden einst von Menschenhand geschaffen und dienten Einsiedlern und Schäfern als Wohnstätte.
Gut versteckt, auf einer Lichtung inmitten eines Kiefernwaldes unterhalb des Regensteins bei Blankenburg liegt ein weiterer magischer Ort. Gut 83 Millionen Jahre alt sind hier die bis zu 10 Meter hohen Sandsteinfelsen. In frühgeschichtlicher Zeit befand sich hier vermutlich ein Thingplatz, auf welchem die alten Germanen ihre Versammlungen abhielten. Die Höhlen in den Felsen entstanden allerdings im Mittelalter von Menschenhand. Der hier sehr weiche Sandstein wurde abgebaut und als Scheuersand verwendet. Bis heute setzen die erodierenden Kräfte der Natur dem Sandstein zu und die Lichtung füllt sich am Boden weiter mit feinstem weißem Sand.
Märchenhaft bahnt sich die Selke ihren Weg durch das gleichnamige Tal. Sie plätschert munter dahin, bis sie den felsigen Selkefall erreicht. Dieser ist nicht besonders hoch, mutet aber bei genügend Wasser wildromantisch an. Fast möchte man meinen, Waldtrolle nehmen hier ihr morgentliches Bad.
Es gibt noch viele mystische Orte im Harz zu entdecken, ob nun zu Fuß oder hexengleich auf einem Besen.
"Wildnis am Rande der Stadt"
Wildgatter Oberrabenstein
September 2025
"Am Kattegat"
Schweden
Juli 2025
Das Kattegat, eine Meerenge zwischen dem dänischen Jütland und der schwedischen Westküste verbindet die Ostsee mit der Nordsee. Bekannt für seine vielen Untiefen und unberechenbaren Fahrwasser war es zu Zeiten der Hanse ein gefürchtetes Seegebiet.
Am Kattegat, im äußersten Nordwesten der südschwedigen Provinz Skäne liegt die Halbinsel Kullen und auf ihrer nördlichsten Spitze das Naturreservat Kullaberg. Steile, zum Meer abfallende Klippen und zerklüftete Felsen prägen das Landschaftsbild dieser urwüchsigen Küstenregion. Badeurlaub ist hier nicht unbedingt angesagt, wohl aber laden jede Menge wildromantische Naturerlebnisse zum Staunen und genießen ein.
Wer etwas Ostseefeeling sucht, wird ebenfalls auf Kullen fündig. Etwas weiter südlich prägen Dünenlandschaft und weitläufige Sandstrände die Küste.
"Endlich wieder nah dran"
Mai 2025
Sachsen
Es ist wieder so weit, bereits ab Ende April summt, flattert und krabbelt es wieder in unseren Wiesen und an unseren Gewässern. Für Naturfotografen beginnt die Zeit der Nah- und Makrofotografie von Insekten, der artenreichsten Gruppe innerhalb unserer Tierwelt.
Anspruchsvoll ist das Fotografieren der kleinen Sonnenanbeter: Schmetterlinge, Libellen, Bienen . . . sie alle lieben die Wärme und damit die Sonne. Zwei Faktoren, die uns Naturfotografen und -fotografinnen so richtig ins Schwitzen bringt. Eine Chance, Libellen und Schmetterlinge unter diesen Bedingungen ins rechte Licht zu setzen, gibt es hier kaum, es sei denn, man versucht sich an der schwierigen Fotografie von Libellen im Flug. Zwar sind Insekten an Sommertagen allgegenwärtig, doch eben auch stetig in Bewegung und kaum sesshaft. Zudem verhindert das harte Sonnenlicht eine ausgewogene Belichtung und lässt die zarten Flügel einer Libelle erbarmungslos „ausbrennen“.
Deshalb heißt es auch hier, wie so oft in der Naturfotografie: Früher Vogel fängt den Wurm! An einen zeitigen Morgen mit kühlen Temperaturen verharren Insekten noch auf ihren Schlafplätzen. In aller Ruhe lassen sich Libellen und Schmetterlinge nun fotografieren. Oft sind sie mit Tautropfen der Nacht behangen, was besonders schöne Motive ergibt. Erst mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen werden sie langsam aktiv und flattern davon.
Ein Tipp für Morgenmuffel: Gute Erfahrungen habe ich auch am zeitigen Abend, etwa 1 Stunde vor Sonnenuntergang, gemacht. Hier suchen Libellen und Schmetterlinge bereits ihre Schlafplätze auf und kommen weitestgehend zur Ruhe.
"Im Hohen Venn"
April 2025
Eifel
An der deutsch-belgischen Grenze befindet sich Europas größtes Hochmoor, das Hohe Venn.
Seit 1957 steht das Gebiet, dessen Entstehung vor 7.500 Jahren zum Ende der letzten Eiszeit begann, unter Schutz.
Mehrere Holzstege führen durch die Moorlandschaft, welche man keinesfalls verlassen darf und sollte. Die meterdicke Torfschicht entstand aus nur teilweise verrotteten pflanzlichen Überresten. Kissen aus Torfmoos, eine Sporenpflanze, welche nur in feuchten, nährstoffarmen Böden wächst, bedeckt große Flächen wie ein riesiger wasserspeichernder Schwamm. Diese Moose schließen abgestorbenes Pflanzenmaterial luftdicht unter Wasser ein - die Torfschicht wächst so immer weiter.
Mystisch und düster erscheint das Moor, nur die weißen Wattebäusche des Wollgrases setzen einzelne Akzente in die eigenwillige Landschaft.
"Start in die neue Saison"
März 2025
IAA Helmsdorf/Sachsen
Frühlingsboten
März 2025
Sachsen
Die Rückkehr der Weißstörche
Februar 2025
Zwickau/Sachsen
Es war früh dran in diesem Jahr - unser altbekannten Storchenpaar. Bereits am 19. Februar traf das Männchen am Horst ein. Nur sieben Tage später kehrte auch das Weibchen wohlbehalten aus seinem Winterquartier an den Brutplatz zurück.
Mit einem Wintereinbruch hatten sie wohl nicht gerechnet. Doch auch starkes Schneetreiben hielt die Beiden nicht von i hrerFamilienplanung ab.
Wünschen wir ihnen ein erfolgreiches Brutjahr!
Winterimpressionen
Dezember 2024/Januar 2025
Die Farben des Herbstes
Oktober 2024
Auch in diesem Jahr verwöhnte uns der Herbst mit bunten Farben und sehr angenehmen Temperaturen. Die Zeit der Insekten ist zwar so gut wie vorüber, doch noch immer flirren letzte Libellen über die Gewässer um für Nachwuchs zu sorgen.
Das bunte Herbstlaub lockt nun in die Wälder und die ersten zarten Nebelfelder verzaubern am Morgen die Landschaft.
Die Motive des Sommers machen Platz für Herbstimpressionen.
Genießen wir die Zeit der verschwenderischen Farbenpracht. Schon bald wird der November die letzten Blätter von den Bäumen fegen und seine bleiernen Nebel über das Land legen.
Vielfältig, faszinierend, einzigartig
Die wunderbare Welt der Insekten
Juli/August 2024
Die Artenvielfalt der Insekten ist einmalig im Tierreich: 70 % unserer Tiere zählen zu ihnen. Allein in Deutschland geht man von über 30.000 verschiedenen Insektenarten aus. Sie haben sich die unterschiedlichsten Lebensräume erschlossen. Ob im Wasser, im und auf dem Erdboden oder auf Pflanzen und Bäumen und das rund um unseren Globus. Selbst in den Polargebieten gibt es Spezialisten wie die Zuckmücke. Lediglich im offenen Meer sind sie nicht zu finden.
Man möge meinen, bei dieser Artenvielfalt geht es unseren Krabblern, Brummern und Fliegern ausgesprochen gut. Doch weit gefehlt. Entsprechend einer über 27 Jahre andauernden Studie, durchgeführt von Entmologen in verschiedenen Schutzgebieten, ist der Bestand der Insekten in Deutschland heute um fast 80 % zurückgegangen. Erschreckend und umso schlimmer – sind Insekten doch zu einem Großteil für den Fortbestand unserer Pflanzenwelt unabdingbar und auch für uns Menschen überlebenswichtig. Man denke hier nur an den leckeren Honig unserer fleißigen Bienchen oder an all die Früchte an unseren Bäumen und Sträuchern, welche ohne Bestäubung durch Insekten nicht zur Entwicklung kämen. Vom Funktionieren unsers komplexen Ökosystems und dem Erhalt des natürlichen Gleichgewichts auf unserem Planeten ganz zu schweigen. So räumen Insekten unsere Böden von abgestorbenen Pflanzenresten, Totholz und sogar Aas auf. Außerdem bilden sie die Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl unserer Vogelwelt. Die Aufzählung könnte endlos lang fortgesetzt werden.
Grund genug, diesen emsigen Spezialisten mehr als nur einen flüchtigen Blick zu gönnen. Schauen wir also einmal genauer hin – es lohnt sich auf alle Fälle.
Impressionen von der Insel Poel
August 2023
Mecklenburg-Vorpommern
Die Ostsee im Hochsommer: Sonne satt, azurblauer Himmel, Temperaturen 25 Grad aufwärts - das sind wohl die Erwartungen vieler Urlauber an einen Standurlaub.
Naturfotografinnen und -fotografen hingegen sind ein besonderes Völkchen und finden diese Wetterkonstellation einfach nur langweilig. Aber wenn Petrus dann doch einmal die falschen Register zieht, statt Sonne sich dunkle Wolken am Himmel auftürmen und der Wind die Wellen brausen lässt, dann heißt es für sie - rein in die wetterfesten Klamotten und mit der Kamera raus an den nun fast menschenleeren Ostseestrand!
Bedeckter Himmel eignet sich auch vorzüglich, um die See malerisch in Szene zu setzen. Langzeitbelichtung ist dann das Mittel der Wahl, um die vermeindliche Tristesse in ein wohltuendes Stillleben zu verwandeln. Auch Details wie die urige, von den Elementen gezeichnete Steilküste oder Strandgut lassen sich bei bedecktem Himmel wunderbar fotografieren.
Und natürlich freut sich dann auch eine Naturfotografin, wenn Petrus wieder die Sonne hochzieht und Strandtag mit dem kleinen Enkel angesagt ist - nachdem die Fotos im Kasten sind.
Ein Muss sind natürlich auch Sonnenuntergänge über dem Wasser. Sie begeistern nicht nur gestandene Naturfotografinnen immer wieder aufs Neue. Auch der Nachwuchs steht dann still und staunend und probiert sich an den ersten Aufnahmen des im Meer versinkenden Planeten.
