Neue Fotos/Aktuelles

In dieser Rubrik finden Sie meine neuesten Fotos sowie aktuelles meine Naturfotografie betreffend.

Dem Vorfrühling auf der Spur

Februar 2021

 

Gerade noch bei - 12 Grad im Ansitz ausgeharrt und schon eine Woche später herrlichstes Frühlingswetter. Der Schnee schmilzt unaufhaltsam und die ersten zaghaften Frühlingsboten recken ihre Köpfe aus dem schwindenden Weiß.


Endlich Winter

Januar 2021

 

Auch zu beginn des neuen Jahres ist Corona leider noch immer ein großes Thema - das hatte wohl auch keiner anders erwartet. Besonders meine Heimatregion ist stark betroffen und der Aktionsradius auf 15 km eingeschränkt. Was für eine große Freude, dass sich nun auch der Winter bis ins "Flachland" vorgewagt hat und mir in kurzer Distanz zum Wohnort ein Fotorevier mit einigen spannenden Motiven zur Verfügung steht. Ausdauer ist jedoch gefragt, gute Vorbereitung und stundenlanges Ausharren bei frostigen Temperaturen. Die Belohnung dafür habe ich auf meiner Speicherkarte mit nach Hause nehmen dürfen.

Impressionen am Teich

Dezember 2020

 

Auch für uns Naturfotografen hat dieses Jahr massive Einschränkungen in unserem Aktionsradius gebracht. Einige geplante Unternehmungen wie Helgoland, das Taubertal oder der Nationalpark Kellerwald-Edersee blieben leider dank Corona für mich unerreichbar.

Um so mehr lernte ich es in diesem Jahr zu schätzen, ein kleines Fotoparadies unweit von meinem Wohnort zu besitzen. Und so konzentrierte ich mich auf die heimischen Schätze der Natur, welche auch im Lockdown des Monats Dezember innerhalb des eingeschränkten Bewegungsradiuses für mich erreichbar blieben.

Erster Frost

November 2020

 

Dort, wo noch vor ein paar Tagen die letzten Libellen flogen ist nun der erste Hauch des Winters durchgezogen. Für mich jedoch kein Grund um Trübsal zu blasen. Jede Jahreszeit hat ihre besonderen Momente. Man muss nur ein offenes Auge und ein offenes Herz dafür haben.


Herbstrast der Kraniche

Oktober 2020

 

Eines der bedeutendsten Rastgebiete der Vögel des Glücks ist die Darß-Zingster-Boddenkette in Mecklenburg-Vorpommern.

Jedes Jahr ab Ende August rasten hier tausende Kraniche auf ihrem kräftezehrenden Flug aus ihren Brutgebieten in Skandinavien und Osteuropa in die Überwinterungsgebiete Spaniens und Frankreichs.

Dieses Spektakel einmal aus nächster Nähe zu erleben, war ein langersehnter Wunsch, welcher nun in Erfüllung ging.

Schon lange vor dem Kranichzug buchte ich gemeinsam mit einer sehr guten Fotofreundin zwei Ansitzhütten beim Kranichzentrum des NABU in Groß Mohrdorf. Etwas Erfahrung im Ansitzen in der ca. 1,40 x 1,40 Meter kleinen spartanischen Hütte sollte man mitbringen. Die Bedingungen sind streng, zum Schutz der rastenden Vögel. Die Fotoverstecke stehen mitten auf einer Ablenkfütterungsfläche für Kraniche. Um die sensiblen Vögel nicht zu stören bezieht man die Hütte noch vor Sonnenaufgang und darf diese erst nach Sonnenuntergang, nachdem der letzte Kranich zu seinem Schlafplatz am Günzer See aufgebrochen ist, wieder verlassen.

Uns standen also 13 Stunden im Fotoversteck bevor. Zudem gibt es keine Garantie auf die Anwesenheit der Kraniche - so wie das bei Naturfotografie immer der Fall ist.

Doch uns war das Glück an diesem Tag hold. Bereits kurz nach Sonnenaufgang kündigte das markante Trompeten der Kraniche ihre Ankunft an. Von da an war es ein ständiges Kommen und Gehen, bzw. Fliegen. Über Langeweile konnten wir uns nicht beklagen. Bis Sonnenuntergang war reges Treiben um unsere Hütten. Wir bekamen mächtig was auf die Ohren und noch am Abend in unserer kleinen Pension klangen uns die Ohren von den trompetenden Rufen von Grus grus - dem Grauen Kranich.

 

Nicht vergessen sollte man auch bei seinem Aufenthalt in der Region die morgentlichen und abendlichen Züge der Kraniche am Himmel. Und wer ein Päuschen von den Vögeln benötigt, dem empfehle ich einen Abstecher an die nahe gelegene Ostseeküste, welche ebenfalls interessante Fotomotive zu bieten hat.


Sommerausklang

September 2020

 

So langsam geht sie zu Ende - die Saison der Insekten und Spinnen.

Zeit für ein paar letzte Aufnahmen in den schon recht kühlen Morgenstunden. Man muss allerdings schon intensiv suchen, um die Motive aufzuspühren. Auch hier zahlt sich wieder Geduld und Ausdauer aus - wie so oft in der Naturfotografie.

Ein kleiner Diamant

Oktober 2019

Einen Eisvogel fotografieren zu dürfen ist immer wieder ein herrliches Erlebnis. Man mag garnicht glauben, dass der farbenprächtige und eher exotisch wirkende Vogel an unseren Fließgewässern und Teichen beheimatet ist.