Neue Fotos

In dieser Rubrik finden Sie meine neuesten Fotos.

Kleines Juwel

November 2018

 

Der Eisvogel wird auch gern als "fliegender Edelstein" bezeichnet. Nicht umsonst, schimmert sein Gefieder doch facettenreich in verschiedenen Blau- und Orangetönen.


Leuchtender Herbst

Oktober/November 2018

 

Nach einem extrem trockenen und heißen Sommer überrascht der Herbst mit einer ungewöhnlichen Farbenpracht bis in den November hinein.

Das in intensiven Gelb-, Rot- und Brauntönen leuchtende Laub der Bäume verführt zum Fotografieren.


Auf der Pirsch

September 2018

 

Unsere heimischen Wildtiere zu fotografieren ist kein leichtes Unterfangen. Sie besitzen eine sehr hohe Scheu gegenüber dem Menschen, was zum Teil dem hohen Jagddruck, welchem sie in Deutschland ausgesetzt sind, geschuldet ist. Einige Arten, wie Luchs und Wolf, sind in freier Wildbahn so gut wie nicht zu fotografieren. Eine Alternative ist hier die Tierfotografie in Wildparks. Der Trend geht immer mehr hin zu großzügigen und naturnahen Gehegen, so dass auch dort oft sehr natürliche Aufnahmen möglich sind.

 

Alle unter kontrollierten Bedingungen entstandenen Aufnahmen wurden von mir deshalb mit einem (c - für captiv) gekennzeichnet.


Feldberger Seenlandschaft

Zu Gast beim Adlermann am Breiten Luzin

Ranger Tours/Fred Bollmann


Workshop

Seeadler-Fotografie

mit Landschafts-und Makrofotografie


Vogelfotografie

August 2018

 

Obwohl wir Vögel relativ häufig zu Gesicht bekommen, ist es oft ein langer Weg bis zu einem ansprechenden Foto. Ohne eine gute Tarnung ist es meist aussichtlos, vor allem die scheuen und störanfälligen Greifvögel ansprechend zu fotografieren.


Perspektivwechsel

August 2018

 

Libellen sind wunderbare Wesen. Sie gehören zu meinen Lieblingsmotiven in der Makrofotografie. Ihre graziele Gestalt in die exakte Schärfenebene zu legen ist nicht immer einfach.

Doch warum nicht einmal die Perspektive auf das Motiv ändern und dem Betrachter ein völlig anderes Bild projizieren, um damit der Phantasie freien Raum zu lassen.


Neuer Artikel unter Erlebnis- und Reiseberichte:

Metamorphose

Kleine Wunder der Natur


Ein heißer Sommer

Juli 2018

 

Der Sommer 2018 ist ungewöhnlich heiß und extrem trocken. Die Fotomotive halten sich deshalb derzeit in Grenzen. Libellen und Schmetterlinge sind auf Grund der großen Trockenheit merklich weniger geworden, und bereits die frühen Morgenstunden sind schon zu warm, um die dann schon aktiven Insekten zu fotografieren. Gibt es doch einmal Regen, gilt es, den darauffolgenden Morgen zu nutzen.

Für das Fotografieren von Greifvögeln eignen sich nun die späten Nachmittagstunden am besten.

 


Unterwegs im Dienst der Wissenschaft: Sein Name - "E36“

Juni 2018

 

29. Juni – die Strahlen der tief stehenden Sonne tauchen die ausgedehnte Wiesenfläche in weiches Licht. Ein Mäusebussard vertilgt ohne Hast die Überreste eines toten Wildschweines, welches in einigem Abstand zum Ansitz liegt. Plötzlich schaut er nach oben, wird unruhig, nimmt die typische Sicherungshaltung an der Beute ein. Und dann sehe auch ich ihn – Milvus milvus kreist im Suchflug über uns. Er segelt immer tiefer und kommt schließlich frontal auf den Ansitz zu. Dreht dann doch ab und landet in einiger Entfernung zum Bussard.  Zielstrebig überwindet er nach kurzem Zögern die kurze Strecke im Laufen. Der Bussard duckt sich – ich halte den Atem an. Genauso hatte ich mir die Szene immer vorgestellt. 

 

Es hätten sie sein können – meine so oft im Kopf projizierten Wunschfotos  – wenn da nicht die flatternden Plastikstreifen an beiden Schwingen des wunderschönen Rotmilans gewesen wären.

 

Bei der Sichtung eines mit Flügelmarken gekennzeichneten Greifvogels scheiden sich die Geister. Für viele Naturfotografen ist es ein Horror und auch ich war schockiert beim Anblick des Vogels. Für Ornithologen und Wissenschaftler ist die Sichtung hingegen ein absoluter Glückstreffer. Die Universität in Bielefeld zum Beispiel markiert Greifvögel mit Flügelmarken zum Zweck der wissenschaftlichen Untersuchung über Brut-, Aufzucht- und Zugverhalten. Zudem werden dadurch die Lebensräume der Vögel kartiert. Die Wissenschaftler beteuern, dass weder das Anbringen noch das Tragen der Plastikmarken Schmerzen oder Behinderungen für die Greife bringen.

 Zitat: „Die Flügelmarken können groß und hinderlich wirken, aber sie werden so angebracht, dass sie keine Schmerzen verursachen und flach anliegen, um die Tiere nicht zu behindern. Das ist wichtig für uns, denn wir möchten die Tiere so wenig wie möglich beeinflussen. Um ihr Überleben und ihre Leistungsfähigkeit unter natürlichen Bedingungen zu erforschen, ist dies von zentraler Bedeutung.“

 

Ob „E36“ dazu dieselbe Meinung hat? Leider kann kein Wissenschaftler ihn dazu befragen. Ich habe schon einige dieser Flugkünstler am Himmel segeln sehen und ich glaube bemerkt zu haben, dass dieser Milan bei seinem Gleitflug ein klein wenig ins Schlingern geriet. Und auch die winkenden orangeroten Fähnchen lagen bei weitem nicht so elegant an wie das prachtvolle Gefieder des Greifes. Oder alles doch nur Einbildung?

 


Greifvögel

Juni 2018

 

Einer der schönsten und aufregendsten Momente in der Naturfotografie ist für mich immer wieder das Beobachten und Fotografieren von Greifvögeln. Leider gehören die wunderschönen und majestätisch anzuschauenden Vögel in unserer vom Menschen geprägten und oft auch aus dem Gleichgewicht geratenen Natur zu den scheuesten und vorsichtigsten Vertretern unter den Vögeln. Zu stark war der jahrelange Jagddruck mit dem der Mensch die angeblichen "Konkurrenten" in unseren Wälder und Offenlandschaften verfolgt hat. Heute nehmen dank der Unterschutzstellung der Greifvögel die Bestände langsam wieder zu. Doch die intelligenten Vögel haben ihre jahrzehntelange schlechte Erfahrung mit uns Menschen über Generationen weitergegeben. Zu recht, auch heute noch gibt es illegale Abschüsse und ausgelegte Giftköder, mit welchen die Vögel immer noch von einigen unbelehrbaren Menschen verfolgt werden.


Viel zu tun . . .

Mai 2018

 

Der Frühling ist für mich die spannendste Jahreszeit im Fotojahr. Bringt er doch eine unglaubliche Vielfalt an Motiven. Zwar ruht die Kamera auch im Winterhalbjahr nicht im Schrank, doch mit dem Erwachen der Natur

kommt auch frischer Wind auf die Speicherkarten.

 

Die Zugvögel sind aus ihren Überwinterungsgebieten zurück und bringen neue Vielfalt in die gefiederten Motive. Schmetterlinge und Libellen machen Lust auf Makrofotografie. Hat man dann noch das Glück, eine der wenigen Wildblumenwiesen zu finden, wird es schwierig, Prioritäten bei der Motivauswahl zu treffen. Die wenigen Morgenstunden an arbeitsfreien Tagen wollen dann gut geplant sein. Überraschungen sind dennoch nicht ausgeschlossen und Spontanität verhilft oft zu dem ein und anderen Glückstreffer.

 

 


Start in die neue Saison

April 2018

 

Lang hat der Frühlingsbeginn in diesem Jahr auf sich warten lassen. Doch nun sind sie endlich zurück am Teich: Graureiher, Haubentaucher, Rohrweihen & Co. Überraschungsgäste sind in diesem Jahr ein ganzer Trupp Silberreiher, welcher sich ungewöhnlicherweise auch Mitte April noch nicht zum Weiterflug in die angestammten Brutgebiete entschließen konnte.


Faszination Greifvogel - der Rotmilan

März 2018

 

Mit einer Flügelspannweite von bis zu 1,80 Metern ist der Rotmilan (Milvus milvus) einer unserer imposantesten Greifvögel. Bereits Ende Februar/Anfang März kehrt der Zugvogel, welcher den Winter in Südwesteuropa verbringt,  zurück nach Deutschland. Sein markantes Erkennungsmerkmal ist der lange, gegabelte, rostrote Schwanz, welcher ihm auch den volkstümlichen Namen Gabelweihe einbrachte. Im oft kilometerweiten Suchflug über offener Landschaft erspäht er seine Beutetiere mit scharfem Auge am Boden. Neben kleinen Nagern, Vögeln  und Fisch gehört auch Aas zu seiner Nahrung. Der Rotmilan spielt damit eine wichtige Rolle als Gesundheitspolizei in der Natur.

 

Einen dieser faszinierenden und wunderschön gefärbten Rotmilane ganz nah in freier Natur vor der Kamera zu haben ist ein besonderes Geschenk und bleibt ein unvergessliches Erlebnis.

 

Teil 2

Teil 1